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Der Grundgedanke der Montessori-Pädagogik,
von einem Kind ausgesprochen und von Maria Montessori
übernommen, lautet:

„HILF MIR, ES SELBST ZU TUN!“
Die vorbereitete Umgebung

Das Prinzip der vorbereiteten Umgebung ist sowohl für die Praxis als auch für die Theorie der Pädagogik Montessoris entscheidend. Ohne eine geeignete Umgebung gibt es kein erbauendes Tun des Kindes, keine Aufforderung und Möglichkeit zur freien Wahl der Arbeit. Die Umgebung kann nicht nur eine Zusammensetzung von Spiel- und Gebrauchsgegenständen sein, sie muss Gestalt haben und auf die ganzheitliche Aufnahme des Kindes, nicht auf die Summe der Möglichkeiten hin geordnet sein.

Maria Montessori verlangt, dass die Umgebung im Kindergarten eine Aufforderung zur Tätigkeit enthält. Das Kind soll freudig, angetrieben durch sein eigenes Interesse, seine Entdeckungen machen. Deshalb steht ihm grundsätzlich alles zur Verfügung. Wenn ein Kind in einer anregenden und seine Lernbereitschaft fördernden Umgebung aufwächst, kann man es sich frei nach seinem eigenen Antrieb entwickeln lassen.

Dazu muss das Material vollständig und am gleichen Platz im Regal stehen, um dem Ordnungssinn des Kindes und der freien Auswahl entgegenkommen. Die Gegenstände einer Tätigkeit sind immer in einer Gruppe zusammengestellt (Tablett, Körbchen, Kästchen, mit gleicher Farbe gekennzeichnet, mit gleichen oder ähnlichen Stoffen ausgestattet).
Dadurch weiß das Kind sofort, welche Materialien zu einer Tätigkeit zusammen gehören. Durch diese Voraussetzung ist eine Aufforderung durch das Material gegeben. Das Kind wird selbst initiativ, wählt sich eine Aufgabe, widmet sich ihr beharrlich und wechselt sie, wenn sie seinem inneren Bedürfnis nicht mehr entspricht.